Blutnacht… Oh Yes… mein neuer Thriller ist auf dem Weg, jetzt fehlt nicht mehr viel.

Der Korpus und das Rückgrat der Geschichte sind einigen Lesern meines ehemaligen Krimi-Blogs von früher bekannt – sie sind dort unter dem germanistischen Brechstangen-Titel „Fress oder Sterb“ erschienen, beleuchteten aber einen anderen Aspekt der Blutnacht und hatten andere Schwerpunkte. Gerold Harras spielte eine deutlich größere Rolle, die den schrägen Titel-Imperativ rechtfertigte und hatte auch Auftritte in „Birken und Schmetterlinge“ sowie „Verschwommene Fronten“.

Die Perspektive, die Blutnacht in seiner jetzigen Form auf diese älteste aller meiner Geschichten lenkt, ist eine andere.

Identitäten zu wechseln, sich selbst zu verleugnen, sich neu zu erfinden, sind psychologische Motive, auf die man nur selten in Reinform trifft. Ich war daher sehr dankbar, 1990 und 1991 lange Interviews mit einem Mann führen zu dürfen, der fast 25 Jahre lang in einer fremden Haut gesteckt hatte. Der hat mir sehr geholfen bei der Geschichte, wie ich sie damals im Kopf hatte. Leider hat er mir die Nennung seines Namens damals nach einem langen Interview in einem Gefängnis verweigert – das respektiere ich weit über seinen Tod hinaus.

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