#läuft

Es ist schon eigenartig. Ich war nervös, als ich Blutnacht geschrieben habe. Eine uralte Geschichte, die lange in mir gekocht hat, die sich entwickelt hat über Zeiten, in denen ich selbst noch ein Teenager war – heute habe ich Teenager-Kinder.

Das klang in mir alles anders, fühlte sich sehr vergangen an und wurde dann erst wieder gegenwärtig, während ich das alles aufgeschrieben habe.

Mit Elgin Burggraf habe ich dabei eine Ermittlerin skizziert, die keine typische Heldin ist – vielleicht aber dennoch eine Identifikationsfigur der besonderen Art. Eine Testleserin hat mich darauf hingewiesen, dass sie Elgin zunächst als eine Figur empfunden hat, die ein Mann geschrieben hat, um eine unfähige Frau zu beschreiben – und dass ihr erst beim weiteren Lesen klar geworden ist, dass das nicht der Fall ist. Dass vielmehr gerade Elgin mit viel Empathie geschildert wird. Das freut mich und mittlerweile habe ich auch zwei Mails von Lesern bekommen, die das bestätigen 😉

Blutnacht verkauft sich ganz gut für einen Fall, der komplexer ist als der Durchschnitt. Es gibt kein richtiges Genre – außer vielleicht Cold Case. Aber ist das wirklich einer?

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